Selbsthilfegruppe für alkoholauffällige Kraftfahrer



Vorbereitung auf die MPU in Stuttgart

Die Lage ist ernst. Ihnen wurde die Fahrerlaubnis entzogen und die Führerschein-Behörde ordnet eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) an. Meist aufgrund Fahren unter Alkohol/Drogen oder einer anderen Auffälligkeit im Straßenverkehr unter psychotropen Substanzen.

Um die Zweifel der Behörde auszuräumen, reicht es nicht aus, die "unglücklichen Umstände" zu beklagen und einfach abzuwarten. Wichtig ist, sie werden schnellstmöglich selbst aktiv.

Denn es ist wichtig zu wissen, dass seitens der Behörden keine Informationspflicht besteht, welche Maßnahmen sie ergreifen müssen, damit Sie die MPU erfolgreich meistern können. D.h. die Zweifel an Ihrer Fahreignung durch eine positive MPU wieder aus zu räumen. Damit sie Ihre Fahrerlaubnis zurückbekommen.

Sie müssen von sich aus aktiv werden und sich umgehend informieren.

Wir unterstützen Sie dabei!


Besuchen Sie unsere SHG wenn Sie wichtige Informationen rund um die MPU benötigen, aber auch ….


WENN...

  • Sie den Einruck haben, dass Sie mit Alkohol nicht angemessen umgehen können.
  • Sie den Verdacht haben, dass Sie den Alkohol/die Drogen brauchen oder glauben, Sie könnten abhängig sein.
  • Sie in der Gruppe Hilfe suchen, sich Klarheit über sich selbst verschaffen wollen und Hilfe auf dem Weg zur Abstinenz brauchen.
  • Sie über Ihre Probleme offen und ehrlich sprechen wollen, sei es im privaten, sozialen oder im beruflichen Bereich.


In unserer Selbsthilfegruppe erfahren die Teilnehmer alles Wichtige rund um`s Thema. Und vor allem lernt er/sie, sich selbst in dem Gesamt-Bild, das zum Entzug der Fahrerlaubnis geführt hat, richtig einzuordnen. Und findet so Wege und Mittel, ein überzeugendes Konzept zur Bewältigung seiner Schwierigkeiten bei der MPU vorzulegen.

Das Wiedererlangen des Führerscheins kann ein so wichtiger Schritt hin zu einem selbstbestimmten Leben sein, aber sollte nicht als (bestimmende) Motivation für ein verändertes Trinkverhalten oder eine Abstinenz sein. Das geht nämlich in den allermeisten Fällen früher oder später schief. Eine stabile Lebensführung ist daher die Grundlage, die in der Gruppe erlangt werden soll. DENN die hohen Rückfalldelikte zeigen immer wieder: NACH der MPU ist sehr schnell VOR der MPU!!!



Themen in den Gruppenabenden sind u.a.:

  • Differenzierung von Alkoholgefährdung, Missbrauch und Abhängigkeit.
  • Berechnung von Promillewerten, Abbau von Alkohol und Restalkohol.
  • Entwicklung einer Zielperspektive im Umgang mit Alkohol.
  • Unterstützung bei Verhaltensveränderungen.
  • Rückfallprävention
Ziel
Bei regelmäßiger Teilnahme wird eine Teilnahmebescheinigung zur Vorlage bei der Begutachtungsstelle ausgestellt.

Wir bitten Sie, vor Ihrem ersten Besuch um eine kurze Anmeldung (siehe Kontaktdaten)!